Training mit Grenzerfahrung…

Hat man bereits die ersten Erfahrungen im Training gesammelt, dann kommt bei jedem der Punkt, an welchem auf einmal nichts mehr weiter geht. Oft ist dies genau die Phase, an der sich eine gewisse Frustration breitmacht.

Hat man sich schon zu Beginn einen Trainer (einen guten) genommen, dann hilft einen dieser mit einem neuen Trainingsplan und diversen Tipps sicher weiter – und genau so sollte es auch sein.

Was man sich jedoch immer fragen sollte – gehe ich an meinem Training an meine Grenzen? Erreiche ich den Punkt des Muskelversagens auch wirklich? Möchte man dies herausfinden, so geht dies meist in einer eigenen Trainerstunde, in welcher es nicht um einen neuen Trainingsplan geht, sondern um eine neue Erfahrung.

Ich bezeichne dies als eine Grenzerfahrung. In dieser Trainerstunde wird das körperliche Limit ausgelotet, die Grenzen werde überwunden und eine beim Training noch nie dagewesene Erschöpfung macht sich breit. Natürlich eignet sich jede Muskelgruppe dafür, denn jeder Muskel kann bis zum Ende ausgereizt werden.

Doch was sind die Voraussetzungen für so ein Training (zum Beispiel mit mir)?

  • Trainingserfahrung, normal so ab 6 Monaten
  • Die Motivation seine Grenzen kennen zu lernen und Schmerzen (und ich rede jetzt ausschließlich der Muskelermüdung geschuldete)
  • Die Muskelgruppe die trainiert wird, sollte mindestens 3 Tage vorher geruht haben
  • Vertrauen in das was der Trainer vorgibt – während des Trainings kommen keine Diskussionen über „warum jetzt dies, usw…“ auf – hier wird trainiert, gelabert kann danach werden

Wie läuft so ein Training dann ab?

Nun, im Regelfall trainiere ich selbst nicht, sondern begleite jede Übung. Bei jeder Übung bauen wir eine Intensitätstechnik ein, egal ob Reduktionssätze, Intensivwiederholungen oder was auch immer … und genau darauf muss man sich einlassen. Die Form der Intensitätstechnik entscheide ich direkt vor der Übung, manchmal wird diese auch innerhalb eines Satzes geändert oder kombiniert. Dein Körper kann sich einfach auf keinen Fall darauf einstellen und erreicht so schnell die Grenze der Leistungsfähigkeit. Gemeinsam erzwingt man noch die eine Wiederholung, die man sonst selbst nie gemacht hätte.

Im Regelfall ist eine Muskelgruppe nach 45 Minuten mehr als nur ausgereizt, manchmal sogar in weniger Zeit – und doch ist das Gefühl im Muskel mit nichts vergleichbar.

Die Vorteile von so einem Training? Die Muskulatur wird einem neuen Reiz ausgesetzt, ein Reiz der dazu dient das Wachstum des Muskels zu fördern. Vielleicht baut man die ein oder andere Technik dann gleich ins nächste Training ein (oder bei einer anderen Muskelgruppe), auf jeden Fall gibt es einen Motivationsschub – das garantiere ich.

In den Tagen nach diesem Training ist der Muskelkater immer deutlich spürbar – ich habe schon Nachrichten von wegen „Ich kann mir mein Hemd nicht mehr anziehen, weil alles schmerzt“ bekommen, wie schon erwähnt – es ist eine Grenzerfahrung.

Möchte man also einmal seinem Training neue Impulse geben und den Satz „no pain, no gain“ richtig kennen lernen, dann meldet euch bei einem Trainer eures Vertrauens und macht euch einen Termin aus …


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