Ich habe schon in mehreren Beiträgen die Bedeutung und den Vorteil eines Personal-Trainers erläutert. Aus meiner Sicht führt hier kein Weg dran vorbei – unter der Voraussetzung man möchte auch etwas weiterbringen.
Ich selbst biete aus Zeitgründen so gut wie kein Personal-Training mehr an, doch wenn es die Zeit zulässt, dann möchte ich euch im folgenden Beitrag ein wenig von dem Ablauf eines solchen Trainings berichten.
Prinzipiell gibt es ein paar Voraussetzungen, die einem einfach bewusst sein müssen. Bei einer derartigen Trainingseinheit steht mein Training nicht im Fokus, sondern der des Klienten. Dies ist auch der gravierende Unterschied zu meinem Training mit einem Trainingspartner, denn dabei liegt mein Fokus auf mir – und nur auf mir. Aber nun zurück zu den Voraussetzungen, die man mitbringen muss.
- Hohe Motivation: man muss auf das Training richtig „heiß“ sein
- Hohe Leistungsbereitschaft: das Training fordert, geht an die Grenzen und teilweise darüber hinaus. Wer ins Fitnessstudio geht um ein „wenig“ zu trainieren und nicht bereit ist Muskelschmerzen zu akzeptieren, ist hier falsch. Ein Training mit mir ist intensiv, oft intensiver als man es bisher erlebt hat
- Zuhören und Ausführen: ich trainiere nun schon „ewig“, ich weiß was ich sage, ich weiß wie eine Übung ausgeführt gehört – wer in einem Training mitten drin sein „eigenes“ Ding durchziehen oder eine Diskussion beginnen möchte, wird keinen Spaß haben. Natürlich kann man über Dinge reden, Gedanken austauschen – gerne danach
Sind die Voraussetzungen also erfüllt, steht einem Training mit mir nichts im Wege. Im Vorfeld hat man sich schon die zu trainierenden Muskelgruppen ausgemacht (theoretisch gibt es auch ein Ganzkörpertraining) und ich habe mir entsprechende Gedanken für die Übungsabfolge gemacht.
Nach einem kurzen Aufwärmen geht es dann schon los … Intensivwiederholungen, Reduktionssätze, kurze Intervalle, langsame negative Bewegungen usw… nach der ersten Übung „brennt“ der trainierte Muskel bereits, der Pump ist intensiv – aber das ist erst der Anfang. Die eigenen Grenzen werden immer erreicht. Im Regelfall dauert eine Einheit rund 60 Minuten, der Muskelkater danach mehrere Tage 😉
Nach dem Training nimmt jeder Teilnehmer einige neue Erfahrungen mit nach Hause und sicherlich die ein oder andere Inspiration für sein nächstes eigenes Training.
Liebe Leser, so sieht ein Personal Training mit mir aus – und wenn ihr jetzt schon bei jemand anderen ein derartiges Training absolviert habt, dann vergleicht und schaut, ob es ähnlich abgelaufen ist und ihr an eure Grenzen gekommen seid. Wenn nicht, dann sucht euch einen anderen der euch trainiert 🙂
In diesem Sinn, keep pumping !