Zusatzpräparate?

Mittlerweile hat es sich zu einem richtig großen Geschäft entwickelt – Zusatzpräparate an jeder Ecke und in jedem Geschäft. Mittlerweile bekomme ich in meinem Supermarkt schon Whey-Protein und ähnliches zu kaufen und so stelle ich mal die Frage in den Raum – Wer braucht das wirklich?

Die Industrie verdient sich eine goldene Nase mit all diesen Dingen und der Hobbysportler greift gerne drauf zurück. Ich bin immer wieder in diversen Online-Shops unterwegs, um mich am Laufenden zu halten. Manchmal kommt es mir so vor, als ob jedes Monat ein neues Präparat auf den Markt gebracht wird. Stars des Sports bringen die eigenen Produktlinien auf den Markt, eigentlich verständlich, denn jeder will ein Stück von dem Kuchen naschen.

Auch ich habe schon viele Supplements ausprobiert und es stellt sich einfach sehr oft heraus, dass viele davon rausgeschmissenes Geld sind. Um ehrlich zu sein reichen ein paar wenige Produkte aus – vorausgesetzt man betreibt auch viel Sport. Jemand der 1-2 pro Woche ins Fitnessstudio geht braucht diese Dinge überhaupt nicht, ich spreche in diesem Blogbeitrag also diejenigen an, die an ihre Grenzen gehen und ihrem Körper damit wirklich einiges abverlangen. Aber trotzdem  – es geht immer noch um den Hobbysportler und nicht um einen Leistungsathleten.

Also – was ist es nun, was man in dem regelmäßig Fall zu sich nehmen sollte:

  • BCAA – Branched Chain Amino Acids: Komplizierter Name für eine ganz einfache Sache, denn das sind die 3 wichtigsten Aminosäuren, sozusagen die Bausubstanz der Muskulatur. Aus diesem Grund sollte man den Körper entsprechend mit BCAAs versorgen. Ich nehme BCAAs am liebsten in löslicher Form in meinem Wasser während des Trainings zu mir. BCAAs unterstützen die Regeneration und besitzen eine muskelaufbauende Wirkung. Gerade der Punkt der Regeneration ist für mich ausschlaggebend.

Das war es auch schon wieder, mehr nehme ich nicht zu mir. Alles andere führe ich über eine ausgewogene Ernährung zu.

Natürlich gibt es noch Creatin (in unterschiedlichsten Formen), welches für den Muskelaufbau unterstützend wirken kann, darüber einmal in einem anderen Blogbeitrag.

Eiweißpulver? Habe ich natürlich auch zu Hause, nehme es allerdings nur dann ein, wenn ich zwischen den Mahlzeiten Hunger bekomme. Beim Eiweißpulver achte ich beim Kauf darauf ein Produkt zu wählen, welches weder Zucker noch Aspartam enthält und eine gute Löslichkeit (in Wasser) besitzt.

Und was ist mit einem Pre-Workout? Ganz ehrlich – braucht kein Mensch. Taurin, Zucker und ähnliches pusht einen natürlich, aber wer das benötigt um vor dem Training in Schwung zu kommen, hat eigentlich schon was falsch gemacht – denn das Training selbst sollte genug pushen. Bin ich in der Früh einmal müde, trinke ich einen Espresso und ab geht die Post beim Training – dafür brauche ich kein Ultra-Mega-Super-Pre-Workout um teures Geld.

Also liebe Leser – anstatt euer Geld für unnötige Produkte rauszuschmeißen, investiert lieber in gesunde Lebensmittel (Bio?) und supplementiert (wenn) sinnvoll.


Hinterlasse einen Kommentar