Im Laufe der Jahre habe ich mit vielen Trainingspartnern trainiert. Die grundsätzliche Frage, ob man mit oder ohne Trainingspartner bessere Erfolge erzielt, lässt sich meiner Meinung nach nicht eindeutig beantworten. Aktuell trainiere ich alleine und bin trotzdem sehr zufrieden.
Ich kann und konnte mich immer schon selbst motivieren, es gibt wenige Tage an denen ich keine Lust am Training verspüre. Ein guter Trainingspartner wäre in so einer Situation natürlich Gold wert, daher verstehe ich jeden, der nicht alleine trainieren möchte. Doch was macht einen guten Trainingspartner aus?
Aus meiner Sicht muss dieser folgende Eigenschaften mitbringen
- ähnliche Trainingsziele
- ähnlich stark (etwas stärker ist für die Motivation immer förderlich)
- konsequent und motiviert
- kein Dauerredner (geredet kann nach dem Training werden)
Trainiert nicht mit Leuten die euch nur runterziehen, deren Motivation schon sowieso im Keller ist und deren Leistung nicht an die eure rankommt. Betrachtet euren Trainingspartner einmal kritisch und überlegt euch wie viele Minuten ihr pro Training mit Reden verbringt. Nimmt dies mehr Zeit als das Training in Anspruch, dann ist er nicht der Richtige.
Was auch noch wichtig ist – ein Trainingspartner unterstützt euch bei den letzten beiden Wiederholungen – nicht von Anfang an. Die Arbeit muss immer noch von euch gemacht werden, es bringt absolut nichts, wenn schon ab der zweiten Wiederholung geholfen werden muss. Ist dies so, dann ist einfach das Gewicht zu schwer gewählt.
Also – nehmt euren Trainingspartner unter die Lupe – denn eines ist ganz klar – bei den eigenen Zielen unterstützt einen nur der Richtige!