Eine Übung auf die du in Zukunft verzichten kannst … Latziehen in den Nacken

Wie oft haben mir Trainingsfreunde erzählt, dass ihnen öfters ohne Grund die Hände einschlafen – manchmal in der Nacht, manchmal auch am Tag. Kaum jemand denkt hierbei als Ursache an eine Übung aus seinem Trainingsplan. Vor allem, da diese von so vielen ausgeführt wird. Um welche Übung es sich handelt? Latziehen in den Rücken. Latziehen in den Rücken? Ja lieber Leser, diese Übung ist gemeint. Nur weil diese Übung viele machen, sagt dies noch nichts über die Qualität aus. Aber warum nur? Nun, grundsätzlich gilt – alles was hinter dem Körper ausgeführt wird, bewirkt eine automatische Verspannung im Nackenbereich. Die Deltamuskeln werden nach hinten gezogen und in eine für den Körper vollkommen unnatürliche Position gebracht. Der Grund liegt in der verspannten Haltung der hinteren Schultermuskulatur und einer dadurch automatisch eintretenden Verkrampfung des Kapuzenmuskels. Diese Position bewirkt langfristig eine Blockade im Nackenbereich. Durch diese Fehlhaltung werden die Nervenbahnen abgedrückt – und genau dies löst dann die Probleme beim Schlafen aus.

Einige der Lesen werden sich jetzt denken „Ich spüre nichts von einer Blockade“. Ich gebe euch Recht, nicht gleich im ersten Moment. Doch wenn euch beim Schlafen hie und da die Hand einschläft, wenn man im Nackenbereich beim Sitzen oder Liegen ein leichtes Kribbeln spürt – dann hat diese Übung bereits ganze Arbeit geleistet.

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Also – hört mit dieser Übung auf, trainiert euren Latissimus mit anderen Übungen (welche findet ihr natürlich in meinem Blog) und gebt euren Nackenmuskeln die Möglichkeit sich zu entspannen.


Ein Gedanke zu “Eine Übung auf die du in Zukunft verzichten kannst … Latziehen in den Nacken

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